Ramisberg 1191A · 3439 Ranflüh · T. 034 496 74 50 · info@ramisberg.ch

 

Ramisberg: eine lange Tradition

Das Beherbergen und Bewirtschaften von Ferien- und Dauergästen hat auf dem Ramisberg eine lange Tradition. Alfred Wiedmer erkannte bereits 1936, dass der Ramisberg ein idealer Ort für Ferien, Erholung und Ruhe ist. Als Prediger in Sumiswald lernte er den Ort in einem seiner Einsätze ausserhalb der Gemeinde kennen. Damals bestand die Liegenschaft aus dem Bauernhaus, dem Stöckli und dem eben neu erbauten Chalet (1927) und wurde als Lastwagenunternehmen genutzt.

Als das Unternehmen 1936 Konkurs vermelden musste, entschloss Alfred Wiedmer kurzerhand die Liegenschaft zu kaufen. „An diesem ausgezeichneten Ort“, so seine Worte, wollte er ein Ferienheim aufbauen. Er startete mit 10 Chalet-Zimmern und 5 Zimmern im Stöckli und konnte sofort viele Ferien- und Dauergäste auf dem Ramisberg willkommen heissen. Zu den Gästen gehörten Leute aus dem In- und Ausland, in den 40er-50er Jahren aber auch Rückwanderer aus dem Krieg, so genannte Auslandschweizer. Das Ferienheim florierte und Alfred Wiedmer entschied 1948 den Stöcklianbau auszubauen, womit 13 Zimmer und andere zusätzliche Räumlichkeiten entstanden. Die Gäste schätzten dies und honorierten es mit regen Buchungen.

Am Anfang kostete eine Übernachtung mit Vollpension auf dem Ramisberg zwischen 4 Franken und 6.50 Franken. Fortan traf man sich dort für Gemeinde- und Familienferien, für Kurse, Bibel- und Gemeinschaftstage. Vielfach war der Ramisberg aber auch von Kindern, die in Klassenlagern waren, bevölkert. 1963 übergab Alfred Wiedmer den Betrieb seinen beiden Kindern Annamarie und Hans, die diesen zusammen mir Ruth, der Ehefrau von Hans, bis ins Jahr 2006 engagiert und mit viel Liebe weiterführten. Zum Ferienbetrieb führten sie den Bauernbetrieb bis zur Pensionierung von Hans 1996 weiter und konnte dadurch ihre Gäste mit eigenen Produkten versorgen und verwöhnen.

Im Jahr 2007 entschieden sich Annamarie, Ruth und Hans nach arbeitsreichen Jahren den Ramisberg in neue Hände zu legen. Das Ferienheim wurde verpachtet und bis 2009 von der Genossenschaft Christliches Begegnungszentrum Ramisberg geführt, die im Sommer 2009 den Ferienbetrieb einstellen mussten.

Seit Neujahr 2010 führen Familie Eggimann und Familie Ruch den Ferienbetrieb weiter unter dem Namen Ramisberg – einfach sein.